Die Jahreskosten zu Lasten der Partner betragen 70.7 Mio. CHF, also rund 6.3 Mio. CHF oder 8.2 % weniger als im Vorjahr. 

Bei den Positionen des Betriebsaufwands hat der Personalaufwand um 7.7 Mio. CHF deutlich abgenommen. Dies ist insbesondere auf die einmaligen Kosten von 6.2 Mio. CHF zurückzuführen, die im Vorjahr im Zusammenhang mit dem Wechsel bei der beruflichen Personalvorsorge vom Leistungs­primat in das Beitragsprimat angefallen waren. Zudem waren dem Vorjahr die Kosten belastet worden für die Unterstützungs­massnahmen im Rahmen des vom Verwaltungsrat beschlossenen Vorpensionierungsprogramms, das im Berichtsjahr umgesetzt wurde und ebenfalls zur Abnahme des Personalaufwands beigetragen hat. Tiefer als im Vorjahr ist auch der Energie- und Netznutzungsaufwand um 1.3 Mio. CHF ausgefallen vor allem als Folge des geringeren Einsatzes der Pumpen des Kraftwerks Robiei. Zugenommen gegenüber dem Vorjahr haben hingegen der Aufwand für Material- und Fremdleistungen um 0.6 Mio. CHF und die Abschreibungen um 1.7 Mio. CHF. Bei den Abgaben und Gebühren und dem übrigen Betriebsaufwand gibt es hingegen einen in etwa konstanten Verlauf zu verzeichnen. Positiv auf die Entwicklung der Jahreskosten im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zunahme der aktivierten Eigenleistungen um 1.6 Mio. CHF ausgewirkt, wobei dies allerdings durch tiefere Erträge bei den übrigen betrieblichen Lieferungen und Leistungen um 0.8 Mio. CHF und beim übrigen Betriebsertrag um 0.3 Mio. CHF weitgehend wieder kompensiert wurde. 

Aufgrund des auf mehrere Jahre ausgelegten Programms zur Erneuerung der Betriebsanlagen wurden im Geschäftsjahr 2017/18 Investitionen in Sachanlagen für gesamthaft 23.0 Mio. CHF getätigt. Davon betreffen 3.0 Mio. CHF Leistungen des eigenen Personals. Im Vorjahr waren Investitionen in Sachanlagen für gesamthaft 9.0 Mio. CHF getätigt worden.

Dem Kanton Tessin wurden für das Geschäftsjahr 2017/18 gleich wie im Vorjahr 20.4 Mio. CHF als Wasserzins­abgaben überwiesen. Der Ansatz entspricht dem gesetzlichen Maximum von 110 CHF pro Kilowatt Bruttoleistung. 

Im Berichtsjahr wurden auslaufende Finanzverbindlichkeiten in der Höhe von 20 Mio. CHF zurückbezahlt und es konnten langfristig neue Mittel in der Höhe von 20 Mio. CHF zu weiterhin vorteilhaften Zinskonditionen aufgenommen werden. Zudem wurde der Ofima eine erste Tranche des an die Swissgrid AG gewährten Wandeldarlehens im Zusammenhang mit der 2013 erfolgten Überführung der Übertragungsnetzanlagen im Betrag von 2.6 Mio. CHF zurückbezahlt. 

Der verbuchte Aufwand für Ertrags-, Kapital- und Liegenschaftssteuern hat gegenüber dem Vorjahr um 0.3 Mio. CHF zugenommen. Der Steueraufwand von 5.7 Mio. CHF verteilt sich auf den Kanton mit 3.6 Mio., auf die Gemeinden mit 1.9 Mio. und auf den Bund mit 0.2 Mio. CHF.